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Anysight von Bosch

Anysight erkennt jeden Druckabfall in Heizungsanlagen frühzeitig

Heizungsanlage mit verschiedenen Sensoren

Eine Ursache für Heizungsausfälle kann eintreten, wenn der Wasserdruck zu sehr nachlässt. Dann bleiben Heizkörper kalt, obwohl Heizkessel und Pumpen funktionieren. Reicht der Wasserdruck nicht aus, kann das Heizsystem die bereitgestellte Wärme nicht im Gebäude zirkulieren. Die Gründe dafür können vielfältig sein, von Leckagen an Heizungs- und Solarsystemen oder am Rohrsystem bis hin zu undichten Stellen oder Defekten am Ausdehnungsgefäß („MAG“), also dem Druckausgleichsbehälter. Auch wenn das Sicherheits-/Überdruckventil der Heizung durchlässig wird oder Heizkörper zu lang oder zu häufig entlüftet werden, kann der Druck abfallen.

System alarmiert in Echtzeit bei jeder Art von Druckabfall

Wichtig ist eine frühzeitige Meldung von zu geringem Wasserdruck nicht nur aufgrund kalter Wohnungen – liegt dauerhaft zu wenig Druck im Heizsystem vor, kann das auch Wärmeerzeuger und Pumpen beschädigen. Denn beide Komponenten laufen im Dauerbetrieb weiter und versuchen die Wärme zu verteilen, auch wenn der Druck nicht ausreicht. Darüber hinaus verbraucht die Anlage in dem Zustand viel Energie, läuft damit nicht effizient und verursacht unnötige Kosten.

Bei Wärmeerzeugern in zentralen Heizsystemen, die im Heizungskeller nur für den Heizungsbauer zugänglich sind, erfolgt die Wasserdruck-Kontrolle meist nur einmal jährlich. Häufig wird dies nur im Zuge der jährlichen Wartung durch einen Blick auf das Manometer überprüft. Das führt dazu, dass Leckagen im laufenden Betrieb lange Zeit unbemerkt bleiben. Dabei können defekte Membrane des Ausdehnungsgefäßes oder undichte Stellen am Kessel in sehr kurzer Zeit für Ausfälle oder Verschleißerscheinungen sorgen. Ist der Druck schon so weit abgefallen, dass die Heizkörper kalt bleiben und Bewohner die Störung melden, muss meist der Heizungsbauer im Notdienst ausrücken.

Anysight von Bosch überwacht Heizungen rund um die Uhr automatisiert. So meldet das System mithilfe von Drucksensoren in Echtzeit, wenn der Wasserdruck auffällig abfällt. Ziel ist es, Heizungsanlagen zuverlässig und effizient zu betreiben. Dazu werden zwei hochauflösende Drucksensoren von Bosch im System eingebracht, ohne dass das Hydrauliksystem geöffnet und die Heizung stillgelegt werden muss. Auf der sogenannten Primärseite wird der direkte Systemdruck am Nachfüllstutzen gemessen, auf der Sekundärseite misst ein Drucksensor indirekt den Balgendruck des Ausdehnungsgefäßes. Durch diese Messung an zwei verschiedenen Stellen meldet das System nicht nur, dass der Systemdruck abfällt, sondern ermöglicht auch weitere Rückschlüsse zur Ursache, etwa bei Defekten an der Ausgleichsmembran.

Künftig meldet Anysight den absinkenden Systemdruck noch bevor Bewohner im Kalten sitzen und Anlagen verschleißen. So hat der Heizungsbauer ausreichend Zeit, Wasser nachzufüllen und das Druckhalteverhalten zu analysieren. Die Wohnungen bleiben warm und die Anlage wird vor Verschleiß geschützt.

Aktuell befindet sich diese Sensortechnologie in einem erweiterten Feldtest. Sie haben Interesse als Early Adopter die Drucküberwachung von Anysight zu testen? Dann sprechen Sie uns gerne an. Die Drucksensoren lassen sich ohne zusätzlichen Aufwand mit Ihrem bestehenden Anysight-Gateway verbinden.

Ihr Kontakt

Boris Goertz

Sales Manager Connected Building Services

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